21.02.26
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Taila & Bailé  

Bei diesem einmaligen Doppelkonzert sind prägende Größen der irischen Musikszene in Deutschland zu erleben - Musikerinnen und Musiker, die in Bands wie CARA, An Tor, More Maids oder Northern Light gespielt haben und spielen. Darüber hinaus stehen zwei preisgekrönte und hochtalentierte Nachwuchsfiddlerinnen auf der Bühne.

Foto: Taila

Die Musik von Taila verbindet traditionelle Lieder und neuere Folk-Songs mit den rasanten Reels und Jigs der irischen Musiktradition. Dabei trifft teils vierstimmiger Gesang auf meisterhafte Instrumentalkunst: Fiddle, Flute, irischer Dudelsack, Akkordeon, irische Bouzouki und nicht zuletzt Klavier verschmelzen zu einer einzigartigen Klangwelt, die das Publikum sofort in ihren Bann zieht. Auch wenn sich Taila erst kürzlich neu in der Szene präsentiert, sind die älteren Bandmitglieder keineswegs Unbekannte: Sie wirkten bereits in renommierten Formationen mit. So waren Sandra und Claus Steinort Gründungsmitglieder der international erfolgreichen Band CARA, während Barbara Coerdt zu den Mitbegründerinnen der Band More Maids zählt. Die jüngere Generation bilden die Geschwister Marisa und Amalia Steinort, die bereits im Clare Youth Orchestra in Irland sowie im Jugendfolkorchester in Rudolstadt mitgewirkt haben.

Saxophon

Video: Taila Trailer 2025

Infos und weitere Videos gibt es auf der Website von Taila.

Foto: Bailé

Das Irish-Folk-Trio Bailé gehört zu den feinsten Formationen, die in Deutschland im Bereich traditioneller irischer Musik zu hören und zu erleben sind. Sie spielen die Musik Irlands so gekonnt und mitreißend lebendig, dass man sich für einen Moment auf einen Abend auf der grünen Insel versetzt fühlt. Hendrik Morgenbrodt, ehemaliger Dudelsackspieler von CARA, der Fiddler Michael Poelchau, auch bekannt von An Tor, sowie der deutsch-irische Multiinstrumentalist Brian Haitz konzentrieren sich dabei ganz auf das Wesentliche: pure Jigs, Reels und Hornpipes in ihrer magischsten Form. Mit Uilleann Pipes (irischem Dudelsack), Fiddle, Flute, Gitarre und Gesang führen Bailé ihr Publikum meisterhaft in die Tiefe und Authentizität dieser Musik - voller Energie, Spontaneität und echter, berührender Momente.

(Text: Marcus Metz)

Saxophon

Video: Watchtower Live Session, Reel Set

Vorverkauf: 13,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 16,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  14.03.26
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  o-ton   Logo Jazz-Fabrik
Foto: o-ton

o-ton nehmen ihre Zuhörerschaft mit auf eine stilistische Weltreise: Dort trifft man auf argen­tinischen Tango, französische Musette, bra­sil­ianische Samba, Klezmer und weitere Musik­stile aus vielen anderen Gegenden. Das Quartett macht mit seiner Weltmusik eine Art Filmmusik, zu der sich jeder die passenden Bilder im eigenen Kopf vorstellen kann. Dabei helfen der Fantasie solch anregende Titel wie "Frühstück in Pamplona", "Tag am See" oder "Samba in my Mind". Die Musiker selbst beschreiben ihr Wirken so:
"Mit viel Gefühl, subtilen Arrange­ments und ergrei­fenden Soli kreiert o-ton eine eigene akustische Musik, in der die Nostalgie versunkener Melodien, die Farbe des Mittelmeers, die nordisch-keltische Frische, die Fingerfertigkeit der Zigeuner, die jiddische Ironie, die Leidenschaft des Tangos sowie Freiheit und Groove von Jazz und Rock ver­schmel­zen."
Fast alle Stücke von o-ton sind von Akkordeon­spieler Michael Gottmann und Bassist Jürgen Dorn komponiert. Gottmann spielte bereits zusammen mit Helmut Vogt, dessen wiedererkennbarer Saxophonklang den Ton von o-ton prägt, in der Frankfurter Folkband "Schlendrian". An Schlagzeug und Percussion sitzt Holger Dietz, Profimusiker beim Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Das Fachpublikum zollt der Band aus der Rhein-Main-Region inzwischen gehörigen Respekt: Des Öfteren lief ihre Musik im Kulturprogramm auf HR2, es gab einen Auftritt in der renommierten Trierer Tuchfabrik, und das erste Konzert bei der Dorflinde erhielt seinerzeit hervorragende Kritiken in der Tagespresse von Main-Spitze und Rüsselsheimer Echo. "Witzigkeit", "komödiantisches Talent", "Spielfreude" und "reichlich Abwechslung" wurden den Vier dort bescheinigt. Damit sind alle Zutaten für einen tollen Live-Musikabend im Rüsselsheimer Festungskeller vorhanden.

(Text: Marcus Metz)

Dieses Konzert veranstaltet die Dorflinde im Rahmen der Jazz-Fabrik Rüsselsheim.

Live-Video "Von der Rolle"

Infos und Musikbeispiele finden Sie über die Website von o-ton.

Vorverkauf: 13,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 16,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  28.03.26
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  South West Oldtime All Stars   Logo Jazz-Fabrik
Foto: South West Oldtime All Stars

Die South West Oldtime All Stars spielen im Festungskeller ihr Programm "100 Jahre Louis Armstrongs Hot 5" in der Original-Besetzung dieser Band, mit deren Studioproduktion "Satchmo" ab 1925 nie auf Tour ging, aber Jazz-Geschichte schrieb:
Martin Auer - Trompete
Gary Fuhrmann - Klarinette
Felix Fromm - Posaune
Thilo Wagner - Klavier
Dave Ryan O'Hollyday - Banjo

Die Spielfreude der (Berufs-)Musiker überträgt sich auf das Publikum - ob bei den virtuosen Soloeinlagen von Martin Auer (Mitglied der SWR Bigband und 2023 ausgezeichnet mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie "Rundfunkproduktion des Jahres") oder wenn sich Felix Fromm (Soloposaune in der HR BigBand) an der Posaune und Gary Fuhrmann (Jazzpreis der Stadt Worms 2009) an der Klarinette klanglich umeinander drehen und sich zuspielen. Thilo Wagner wiederum (Ehrenbürger der Stadt New Orleans und Träger des Solistenpreises des Jazzfestivals in Vienne 1998) ist für seinen "höllisch swingenden" Klavierstil bekannt. Martin Auer, der Initiator der Band, transkribierte im Übrigen die kompletten Hot5- und Hot7-Aufnahmen. Die "SWOAS", inzwischen eine feste Größe in der europäischen Traditional-Jazz-Szene, ließen sich 2025 u.a. auf dem Internationalen Dixieland Festival Dresden, auf einer Tournee durch Dänemark, im Bürgersaal Fürstenried (nahe München) ebenso wie im Marstall Ahrensburg (nahe Hamburg) feiern. Nun also kommt der Ohrenschmaus für Freunde des New Orleans Jazz in den Festungskeller Rüsselsheim.

(Text: Thomas Emden-Weinert)

Dieses Konzert veranstaltet die Dorflinde im Rahmen der Jazz-Fabrik Rüsselsheim.

Video "Teaser 25"

Mehr Infos gibt es auf der Website der South West Oldtime All Stars.

Vorverkauf: 13,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 16,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  18.04.26
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Orchestra Mondo   Logo Jazz-Fabrik
Foto: Orchestra Mondo

Mal temperamentvoll und voller Energie, mal sanft und verträumt, nimmt Orchestra Mondo das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise. Ihr Repertoire reicht von Tango über Gypsy Swing bis hin zu Musette Walzern, Balkanklängen und Schlagern aus den 20er und 30er Jahren. Dazu gehören bekannte und weniger bekannte Stücke, jeweils in einem sehr eigenen Arrangement, und wunderschöne Eigenkompositionen. Einige von ihnen stammen von Anja Baldauf, den Dorflinde Gästen eher bekannt als Zydeco Annie. Sie sagt selbst, dass sie erst jetzt, mit Orchestra Mondo, aus ihren Instrumenten das herausholen kann, was in ihnen steckt. Und genau das führt sie vor: Mit ungeheurer Energie, ganz auf ihre Musik konzentriert, dabei aber gleichzeitig entspannt wirkend, demonstriert sie, welches Potential Akkordeon und Melodica haben. Ihr Spiel ist mal wunderschön baladesk, mal furios und energiegeladen. Zusätzlich führt sie durch das Programm und erzählt dabei die ein oder andere Anekdote aus ihrem Musikerinnenleben. Ihre Mitmusiker stehen ihr aber in nichts nach: Dennis Wendel ist ein hervorragender Kontrabassist, der mit dem Bogen einen an ein Cello erinnernden Sound erzeugen kann und gelegentlich sein Instrument auch für eine Percussion Einlage nutzt. Einige der Stücke stammen aus seiner Feder, und - einem Bassisten ziemlich unähnlich - gehört auch er zu den Bandmitgliedern, die gutgelaunt und kurzweilig durch das Programm führen. Dasselbe gilt auch für seinen Bandkollegen Raffael Müller an der Gitarre, der mit rasanten Gitarrenläufen glänzt, insbesondere bei Stücken von Django Reinhardt, und auch das ein oder andere Stück zum Repertoire beigetragen hat. Einzig der Schlagzeuger Stefan Baldauf hält sich mit Wortbeiträgen zurück. Er liefert das absolut verlässliche Fundament, auf dem die anderen drei ihre Soli gestalten können. Seine technische Perfektion ist unglaublich, dabei spielt er sehr zurückhaltend, sich nicht in den Vordergrund drängend und absolut mannschaftsdienlich, entweder sanft und leise oder rasant und vorwärtstreibend, gerade wie es die Musik braucht. Hier ist also eine Band am Werk, bei der alle Mitglieder voll und ganz überzeugen und überdies wunderbar miteinander harmonieren. Zusammen mit dem sehr abwechslungsreichen Repertoire verspricht es einen tollen Konzertabend.

(Text: Dr. Sigrid Gürgens)

Dieses Konzert veranstaltet die Dorflinde im Rahmen der Jazz-Fabrik Rüsselsheim.

Video-Trailer zur aktuellen CD "La Vie Bohème"

Mehr Infos und Musikbeispiele finden Sie auf der Website von Orchestra Mondo.

Vorverkauf: 13,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 16,00 €

  Online-Vorverkauf