25.02.23
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  o-ton  
Foto: o-ton

o-ton nehmen ihre Zuhörerschaft mit auf eine stilistische Weltreise: Dort trifft man auf argentinischen Tango, französische Musette, brasilianische Samba, Klezmer und weitere Musikstile aus vielen anderen Gegenden. Das Quartett macht mit seiner Weltmusik eine Art Filmmusik, zu der sich jeder die passenden Bilder im eigenen Kopf vorstellen kann. Dabei helfen der Fantasie solch anregende Titel wie "Frühstück in Pamplona", "Tag am See" oder "Samba in my Mind". Die Musiker selbst beschreiben ihr Wirken so:
"Mit viel Gefühl, subtilen Arrangements und ergreifenden Soli kreiert o-ton eine eigene akustische Musik, in der die Nostalgie versunkener Melodien, die Farbe des Mittelmeers, die nordisch-keltische Frische, die Fingerfertigkeit der Zigeuner, die jiddische Ironie, die Leidenschaft des Tangos sowie Freiheit und Groove von Jazz und Rock verschmelzen."
Fast alle Stücke von o-ton sind von Akkordeonspieler Michael Gottmann und Bassist Jürgen Dorn komponiert. Gottmann spielte bereits zusammen mit Helmut Vogt, dessen wiedererkennbarer Saxophonklang den Ton von o-ton prägt, in der Frankfurter Folkband "Schlendrian". An Schlagzeug und Percussion sitzt Holger Dietz, Profimusiker beim Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Das Fachpublikum zollt der Band aus der Rhein-Main-Region inzwischen gehörigen Respekt: Desöfteren lief ihre Musik im Kulturprogramm auf HR2, es gab einen Auftritt in der renommierten Trierer Tuchfabrik und das erste Konzert bei der Dorflinde erhielt seinerzeit hervorragende Kritiken in der Tagespresse von Main-Spitze und Rüsselsheimer Echo. "Witzigkeit", "komödiantisches Talent, "Spielfreude" und "reichlich Abwechslung" wurden den Vier dort bescheinigt. Damit sind alle Zutaten für einen tollen Live-Musikabend im Rüsselsheimer Festungskeller vorhanden.

(Text: Marcus Metz)

Infos, Musikbeispiele und Videos finden Sie über die Website von o-ton.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  11.03.23
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Tommie Harris & Friends   Logo Jazz-Fabrik
Tommie Harris & Friends

Blues als einfach strukturierte Musik verlangt ausdrucksstarken Gesang und die bluestypische Satzmelodie. Der Schlagzeuger und Sänger Tommie Harris beherrscht beides perfekt. Er und sein langjähriger kongenialer Partner Kevin Duvernay (Bass) sind unter Fans und Musikern der deutschen Blues-Szene ein Geheimtipp. Wer in Europa eine authentisch amerikanische Rhythmusgruppe für einen erstklassigen Blues-Act benötigt, kommt an diesem Duo kaum vorbei. Tommie, geboren 1939 in Alabama, hat seine allererste Blues-Ausbildung ganz klassisch im Gospelchor erhalten. 1957 wurde er von Yusef Lateef entdeckt und gefördert. In der Blues-Metropole Chicago lernte er dann Muddy Waters, Luther Allison und Jimmy Reed kennen, der ihn als Drummer engagierte. In den siebziger Jahren kam Tommie mit der US Air Force nach Deutschland und blieb hier. Gene "Mighty Flea" Connors, Luther Allison, Sam & Dave, Lillian Boutté, Angela Brown, Big Jay McNeely, Janice Harrington und Red Holloway sind nur einige der Weltstars, für die Tommie schon getrommelt hat. Kevin Duvernay, geboren in Tacoma, Washington hat unter anderem schon für Erroll Dixon, Johnny Copeland, Lazy Lester, Al Copley und Sidney "Guitar Crusher" Selby Bass gespielt. Präzise, zurückhaltend und völlig unspektakulär erzeugen die beiden einen Groove, der das Publikum swingen läßt. Am Keyboard wird Wolf Dobberthin zu hören sein, der noch etliche weitere Instrumente spielt und als Begleitmusiker schon mit namhafte Grössen der Musikbranche (wie zum Beispiel Bill Ramsey oder Fred Wesley) auf der Bühne stand. Auch sonst ist er vielseitig tätig, zum Beispiel als musikalischer Leiter diverser Produktionen (Grease, Rocky Horror Show, Hair, etc) und als Stummfilmbegleiter im In-und Ausland. Der Gitarrist dieses Abends ist dem Dorflinde Publikum bestens bekannt: Bernd Simon, seit 30 Jahren Gitarrist der Matchbox Bluesband und Duo-Partner von Mojo Kilian bei den Down Home Percolators. Das Quintett wird vervollständigt durch Jo Tysiak am Saxophon, der wie Bernd Simon häufiger "Friend" bei den Dienstag Abend Sessions von Tommie Harris & Friends im "Hühnerhof" in Frankfurt ist.

(Text: Dr. Sigrid Gürgens)

Dieses Konzert veranstaltet die Dorflinde im Rahmen der Jazz-Fabrik Rüsselsheim.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

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  01.04.23
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Northern Light  
Northern Light

Die vier Musiker von Northern Light stammen aus verschiedenen Folk-Traditionen und wagen eine spannende Verbindung: Songs und Instrumentalsstücke aus Irland, gepaart mit ausgewählten Stücken aus Schweden und Norwegen. Bei der Band wird schnell klar, wie stark diese Traditionen im Zusammenspiel stehen. Mal entführen schwungvolle Polskas nach Skandinavien, mal erzählen Balladen von irischen Sagengestalten - im nächsten Moment vereint die Band beide Traditionen zu etwas ganz Neuem: Der Sound von Northern Light entsteht im Zusammenspiel der Stimmen mit den drei verschiedenen Melodie-Instrumenten auf dem Fundament von Akkordeonbass und der großen 10-saitigen Bouzouki. Mit ihren ausgefeilten Arrangements setzen die Musiker diese Klangvielfalt virtuos in Szene - so verspricht dieses Konzertprogramm ein Erlebnis, nicht nur für Fans irischer Musik. Bei Northern Light haben sich vier der besten Folk-Musiker aus Deutschland zusammengeschlossen: Franziska Müller, studierte Akkordeonistin und Sängerin, die seit Kindesbeinen skandinavische Musik spielt und mit ihrem Akkordeon bereits europaweit Konzerte gegeben hat, Steffen Gabriel, einer der führenden deutschen Interpreten auf der irischen Holzquerflöte, Bandmitglied u.a. von Nùa, Trasnú und Deitsch und Gastmusiker von CARA mit Konzerterfahrungen in Europa, den USA und in Australien, Michael Poelchau, deutsch-amerikanischer Fiddler, vielen bekannt als Bandmitglied von An Tor, und Tobias Kurig, bereits seit den achtziger Jahren einer der deutschen Bouzouki-Spieler, die selbst in Irland Anerkennung gefunden haben.

(Text: Franziska Müller / Marcus Metz)

Video "Plougman Lads"

Mehr Infos gibt es auf der Website von Northern Light.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

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  22.04.23
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Nid de Poule  
Foto: Nid de Poule

Pumpende Akkorde aus dem "Nid de Poule", dem Schallloch der Gypsy-Gitarren, vorwärtstreibende Kontrabass-Linien, virtuose Soli, eine Gesangsstimme, die schwerelos über allem zu schweben scheint - das ist Nid de Poule. Begeistert von der Atmosphäre der Jazz-Clubs des linken Seine-Ufers der Dreißigerjahre spielt die Gruppe eine Musik, die die französische Kunst, mit Emotionen zu spielen, gekonnt transportiert und dabei einen weiten Bogen von tiefer Melancholie bis hin zu spontaner Lebensfreude spannt. Was als Experiment begann, erwies sich als Erfolgsrezept: Viel Chanson im Gypsy-Swing-Stil, etwas Pop, alles gewürzt mit einem Augenzwinkern und abgeschmeckt mit einem Schuss Rock`n Roll - eine spannende und reizvolle Mischung, die man in den Bereich "Nouvelle Chanson" einordnen kann, der auch in Deutschland unter anderem durch die französische Sängerin "Zaz" bekannt wurde.

Neben bekannten Stücken präsentiert Nid de Poule viele eigene Kompositionen aus der Feder von Kontrabassist Jürgen Dorn. Wie im Sinti-Swing üblich, sorgen die Gitarristen Frank Zinkant und Gerd Rentschler für den Rhythmus und rasante Solos, und mit Sängerin Sybille Klingspor hat Nid de Poule eine echte Frontfrau zu bieten.

Special Guest bei diesem Konzert wird Almut Schwab (bekannt durch "Klezmers Techter") an Akkordeon und Querflöte sein.

(Text: Dr. Sigrid Gürgens)

Musikbeispiele, Videos und mehr Infos gibt es auf der Website von Nid de Poule.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

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