07.03.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Grass Root Ties  
Fotos: Rüdiger Helbig, Grass Root Ties

Die Folk-Band Grass Root Ties spielt "akustische Saitenmusik", und ihr Repertoire entstammt, soweit es nicht selbst geschrieben ist, dem "Great American Songbook". Das kennt keine ideologischen Schranken: Neben akustischen Country-Nummern im Bluegrass-Stil werden auch Hits aus Folk, Folkrock, Blues und Swing gespielt. Das Quintett tritt in der klassischen Bluegrass-Besetzung auf: Bandleader und Lead-Sänger Paul Stowe, ein nach Bayern emigrierter Amerikaner, spielt diverse Gitarren im "finger-picking-style" und bläst auch mal Mundharmonika. Der ebenfalls in Oberbayern ansässige Engländer Trevor Morris singt in den tieferen Lagen und spielt eine fulminante Mandoline. Thomas Kärner aus Bayreuth singt ebenfalls und sorgt auf dem Kontrabass für die solide Basis. Der noch in der "Hauptstadt der DDR" ausgebildete Geiger Georg Bähr aus Aschaffenburg setzt Glanzlichter auf seiner 5-saitigen Bluegrass-Fiddle.

Das für diese Musik unabdingbare Banjo wird an diesem Abend von einem hochinteressanten Gastmusiker bedient: Der im Odenwald geborene Münchner Rüdiger Helbig hat vor Jahrzehnten das 5-String Banjo in Deutschland vom schrappelnden Rhythmusknecht vieler Dixieland-Bands zum rasant und virtuos gespielten Melodieinstrument des Bluegrass emanzipiert. Die Dorflinde-Programmmacher sind hoch erfreut, dass es gelungen ist, die sonst hauptsächlich zwischen Süddeutschland und Italien auftretenden Bajuwaren mal wieder über den Weißwurst-Äquator zu locken.

(Text: Ulrich Reeg / Dr. Sigrid Gürgens)

Live-Video: Grass Root Ties mit Rüdiger Helbig
Mehr Infos und Musikbeipiele finden Sie auf der Website von Grass Root Ties.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  28.03.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Jessica Born   Band   Logo Jazz-Fabrik
Foto: Jessica Born

Jessica Born ist ein Phänomen von packender Bühnenpräsenz und einer Stimmgewalt, die Gänsehaut hervorruft. Sie beherrscht die stillen, sehr gefühlvollen Töne ebenso wie die leidenschaftlichen und mitreißenden Parts. Ob Blues, Jazz, Soul – ihr Gesang klingt immer absolut authentisch. Er vermittelt eine Leidenschaft und emotionale Tiefe, die niemals aufgesetzt oder kitschig wirkt, sondern im Gegenteil glaubwürdig und zutiefst menschlich. Unvergessen der Moment bei einem ihrer zahlreichen Dorflinde Konzerte (seinerzeit noch mit der Foolhouse Bluesband), als sie ohne Mikrophon an den Bühnenrand trat und Mercedes Benz von Janis Joplin sang – a cappella und genau so überzeugend wie das Original. Nach einigen Jahren Dorflinde Abstinenz kommt Jessica Born nun mit ihrer Band nach Rüsselsheim in den Festungskeller. Gitarrist ist niemand anders als Ali Neander, der als Gründungsmitglied der Rodgau Monotones schon lange Kultstatus erreicht hat. Er ist eine feste Größe in der deutschen (Gitarren-) Szene und hat schon mit Xavier Naidoo, Moses Pelham, Hellmut Hattler, Jule Neigel und vielen anderen auf der Bühne gestanden. Auch Bassist Willy Wagner tourte schon mit Xavier Naidoo und vielen anderen. Cajon und Schlagzeug schließlich spielt Matthias Ladewig, der vor allem durch internationale Blues-Künstler wie Pete Haycock und Alvin Youngblood bekannt ist und auch schon mit Udo Lindenberg auf der Bühne stand.

(Text: Dr. Sigrid Gürgens)

Dieses Konzert veranstaltet die Dorflinde im Rahmen der Jazz-Fabrik Rüsselsheim.

Infos und Musikbeispiele finden Sie auf der Website von Jessica Born.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

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  25.04.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Northern Light  
Foto: Northern Light

Die vier Musiker von Northern Light stammen aus verschiedenen Folk-Traditionen und wagen eine spannende Verbindung: Songs und Instrumentalsstücke aus Irland, gepaart mit ausgewählten Stücken aus Schweden und Norwegen. Bei der Band wird schnell klar, wie stark diese Traditionen im Zusammenspiel stehen. Mal entführen schwungvolle Polskas nach Skandinavien, mal erzählen Balladen von irischen Sagengestalten – im nächsten Moment vereint die Band beide Traditionen zu etwas ganz Neuem: Der Sound von Northern Light entsteht im Zusammenspiel der Stimmen mit den drei verschiedenen Melodie-Instrumenten auf dem Fundament von Akkordeonbass und der großen 10-saitigen Bouzouki. Mit ihren ausgefeilten Arrangements setzen die Musiker diese Klangvielfalt virtuos in Szene – so verspricht dieses Konzertprogramm ein Erlebnis, nicht nur für Fans irischer Musik. Bei Northern Light haben sich vier der besten Folk-Musiker aus Deutschland zusammengeschlossen: Franziska Müller, studierte Akkordeonistin und Sängerin, die seit Kindesbeinen skandinavische Musik spielt und mit ihrem Akkordeon bereits europaweit Konzerte gegeben hat, Steffen Gabriel, einer der führenden deutschen Interpreten auf der irischen Holzquerflöte, Bandmitglied u.a. von Nùa, Trasnú und Deitsch und Gastmusiker von CARA mit Konzerterfahrungen in Europa, den USA und in Australien, Michael Poelchau, deutsch-amerikanischer Fiddler, vielen bekannt als Bandmitglied von An Tor, und Tobias Kurig, bereits seit den achtziger Jahren einer der deutschen Bouzouki-Spieler, die selbst in Irland Anerkennung gefunden haben.

(Text: Franziska Müller / Marcus Metz)

Infos und Musikbeispiele finden Sie auf der Website von Northern Light.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

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  17.10.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Ímar  
Foto: Ímar

Das Quintett Ímar ist die Sensationsband der keltischen Musikszene in den letzten Jahren. Die fünf Musiker aus Irland, Schottland, England und von der Isle of Man leben in der schottischen Metropole Glasgow. Trotz ihrer noch jungen Jahre sind sie bereits gestandene Profis. Sie spielen und spielten bei Cara, Mànran, RURA, Talisk, Barrule und Mabon und könnten gemeinsam einen ganzen Schrank mit ihren Auszeichnungen füllen: vom BBC Young Folk Award über Musician of the Year und unzähligen All-Britain- und All-Ireland-Championships.

Ryan Murphy (irischer Dudelsack, Flute), Mohsen Amini (Concertina), Tomás Callister (Fiddle), Adam Brown (Gitarre, Bodhrán) und Adam Rhodes (Bouzouki) zeichnet nicht nur ein kaum fassbares spieltechnisches Niveau, sondern auch intuitive Musikalität, schalkhafte Experimentierfreude und grenzenlose Kreativität aus. Die fünf Jungstars haben die Folkszene Irlands und Großbritanniens im Sturm erobert: Bei Konzerten stimmen die Fans schon mal "L’Air Mignonne", ein kanadisches Tanzstück, wie selbstverständlich an, und die Klicks auf ihre Internet-Videos haben Anzahlen erreicht, die aus Ímar fast schon Popstars machen. In Deutschland ist die Band bisher kaum aufgetreten. Fans von Angelo Kelly dürften allerdings Tomás Callister (Fiddle) und Adam Rhodes (Bouzouki) als Gastmusiker von seinen Konzerten kennen.

Die Dorflinde hat Ímar im Januar 2019 beim Festival Celtic Connections in Glasgow live erlebt und daraufhin verpflichtet.

(Text: Marcus Metz)

Video "l'Air Mignonne" - zum Mitsingen ("La, la, la..") und Einstimmen auf das Konzert. Mehr finden Sie auf der Website von Ímar.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

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